Philipp Eng siegt bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps
Philipp Eng gewinnt zum dritten Mal die 24-Stunden von Spa Francorchamps © BMW GroupIn einem bis zur letzten Stunde spannenden 24 Stunden-Rennen fuhren Philipp Eng, Marco Wittmann und Nick Yelloly nach 537 Runden zum Sieg.
Die BMW M4 GT3 Teams mussten sich in der Anfangsphase des 24-Stunden-Rennens zunächst einmal durch das Feld arbeiten, nachdem sie beim von einsetzendem starkem Regen beeinflussten Qualifying die Super Pole verpasst hatten.
Die Aufholjagd gelang zunächst dem #32 BMW M4 GT3 vom BMW M Team WRT und dem #998 BMW M4 GT3 von ROWE Racing am besten.
Die beiden Fahrzeuge kämpften schnell um die Spitzenplätze mit, während das spätere Siegerfahrzeug durch einen unglücklich getimten Boxenstopp und ein Problem mit der Tankanlage zwischenzeitlich weit zurückfiel.
Erst am Abend startete die beeindruckende Aufholjagd der Nummer 98 mit Philipp Eng, Marco Wittmann und Nick Yelloly, die sich in der Nacht erstmals an die Spitze des Feldes setzte.
Diese Platzierung geriet durch eine 30-Sekunden-Zeitstrafe wegen zu vieler Überschreitungen der Track Limits noch einmal in Gefahr, am Ende holten sich Eng, Wittmann und Yelloly jedoch Rang Rang eins zurück.
Philipp Eng: „Ein 24-Stunden-Rennen zu gewinnen, ist der Traum eines jeden Rennfahrers. Und das hier ist das am schwierigsten zu gewinnende GT-Rennen. Von daher bedeutet es mir unglaublich viel, das schon zum dritten Mal in meiner Karriere erleben zu dürfen.
Thomas Preining und Lucas Auer unter den Top-Ten
Das DTM-Fahrertrio mit Thomas Preining, Dennis Olsen und Christian Engelhart kamen auf den fünften Rang. Das Trio hatte sich über die 24-Stunden-Distanz weitgehend aus allen Schwierigkeiten herausgehalten. Ab den frühen Morgenstunden gehörte das Nummer-96-Fahrzeug der absoluten Spitzengruppe an und landeten auf Rang 7.
Dahinter Lucas Auer/Luca Stolz/Fabian Schiller im Mercedes-AMG GT3 vom Team Mercedes AMG Team AlManar.
Auf Gesamtrang 14 und Rang 2 im Bronze Cup kamen Klaus Bachler/Alex Malykhin/Joel Sturm/ Marco Seefried im Porsche 911 GT3 R (992).
Klaus Bachler: „Kurz nach der ersten Rennhälfte haben wir unseren Porsche 911 GT3 R ziemlich stark beschädigt. Seitdem funktionierte die Aerodynamik nicht mehr so richtig. Danach ging es eigentlich vor allem darum, überhaupt das Ziel zu erreichen. Dafür mussten wir hart kämpfen. Dass wir unter diesen Voraussetzungen bis zum Schluss in der Bronze-Cup-Wertung vorne mitfahren konnten, ist ein toller Erfolg fürs Team.“
Clemens Schmid, Benjamin Hites, Glenn van Berlo kamen auf den 17. Gesamtrang und auf Platz 1 im Silver Cup im Grasser Racing Lamborghini Huracan GT3 EVO 2.
Quellen: BMW Group, Porsche AG, Redaktion